Fensterbierscheibe

Verfahren zur herstellung von Fensterbierscheibe

Als Fensterbierscheiben bezeichnet man kleinformatige, oft nur aus einem Glasstück bestehende Scheiben, die mit dem Wappen, einer Hausmarke, nur dem Namen, gelegentlich auch mit einer szenischen Darstellung bemalt sind und ursprünglich mit Bleiruten als Teil eines größeren Fensters montiert waren. Die Bezeichnung verdankt sich einem Brauch aus Norddeutschland, dass Freunde und Nachbarn solche Glasscheiben dem Bauherrn zur Fertigstellung eines Gebäudes oder zum Einbau neuer Fenster verehrten und dafür eine ausgedehnte Bewirtung, das sogenannte Fensterbier erwarteten. Die Sitte, Wappenfenster und zu verschenken, war wohl im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet, die süddeutschen und Schweizer Scheiben haben einen ähnlichen Entstehungshintergrund. In Bremen hatte schon um die Mitte des 16. Jahrhunderts das Verschenken von Fenstern einen Umfang angenommen, dass der Rat solche Verschwendung zu steuern für nötig hielt. Andererseits verschenkte der Rat regelmäßig Ehrengaben in Form von gläsernen Ratsherrenwappen an verdiente Bürger, meist im Zusammenhang eines Neu- oder Umbaus. Ähnlich hielten es die Älterleute des Kaufmanns. Unausgesprochene Regel war dabei, dass die Schenkungen nur an gleichgestellte oder untergeordnete Personen und Korporationen erfolgte. Andernorts richtete sich das Luxusverbot nur gegen die überhandnehmenden Gastmähler anlässlich solcher Fensterschenkungen, wie 1665 in Hildesheim.[5] Entsprechend dem seit mittelalterlicher Zeit hohen Stand der Glasmalereitechnik mussten sowohl die Schmelzfarben als auch die mit Schwarzlot aufgetragenen Linien und Schriften auf den Fensterbierscheiben in speziellen Öfen eingebrannt werden, um wetterfest zu sein. Neben technischem Wissen besaßen die Glaser die mancherorts eine Zunfteinheit mit den Malern bildeten, auch weitgehende heraldische Kenntnisse.

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FAQ – Die wichtigsten Fragen im Überblick

Floatglas ist ein klar durchsichtiges Glas höchster Qualität. Dabei beschreibt "Float" das Herstellungsverfahren bei dem die flüssige Glasschmelze über flüssiges Zinn fließt. Das moderne Floatglas-Herstellungsverfahren hat zwischenzeitlich praktisch alle früheren Produktionsverfahren für klares Flachglas abgelöst.
Ornamentglas ist ein im Maschinen-Walzverfahren hergestelltes Glas. Es wird farblos oder auch farbig ohne oder mit Drahtnetzeinlage, mit ein- oder beidseitig strukturierter Oberfläche erzeugt. Es ist lichtdurchlässig, aber nur vermindert durchsichtig. Als Ornamentglas (Gussglas) wird gegossenes und gewalztes Flachglas bezeichnet, das im Walzverfahren hergestellt wird und überwiegend in Innenräumen zum Einsatz kommt. Es ist nicht klar durchsichtig (transluzent) und weist eine besondere Struktur auf, die bei der Herstellung entsteht. Dabei wird die flüssige Glasmasse durch strukturierte Walzen geführt, deren Muster sich dann im Glas abbilden. So werden mehr oder weniger transparente, aber immer transluzente Gläser erzeugt. Je nach Dichte der Muster ergeben sich unterschiedliche Sichtschutzfaktoren
Glasflächen müssen regelmäßig gereinigt werden, wobei die Häufigkeit natürlich vom Verschmutzungsgrad abhängt. Am besten ist die Anwendung von viel klarem Wasser und einfachen weichen Lappen oder Schwämmen. Daneben dürfen auch handelsübliche Sprühreiniger verwendet werden. Auf alkalische Waschlaugen und Säuren sowie fluoridhaltige Mittel ist jedoch zu verzichten. Fett und Dichtstoffrückstände werden mit handelsüblichen, nicht aggressiven Lösungsmitteln (Spiritus, Isopropanol) beseitigt, danach mit reichlich Wasser nachspülen.

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