Lichtlenkendes Glas

Verfahren zur herstellung von Lichtlenkendes Glas

Lichtlenkglas ist ein starr im Scheibenzwischenraum eines Isolierglases installiertes System zur Umlenkung des Sonnenlichtes. Es besteht in der Regel aus konkav geformten, in regelmäßigen Abständen übereinander liegenden, manchmal verspiegelten Profilen, die dafür sorgen, dass Tageslicht über eine Deckenreflexion zur Arbeitsfläche gelangt. Der Vorteil von Lichtlenkglas ist seine Wartungsfreiheit und Dauerhaftigkeit, da es weder verschmutzen noch durch eine fehlerhafte Bedienung beeinträchtigt werden kann.

Neben undurchsichtigen Profilen werden auch solche aus Acrylglas verwendet, bei denen die Sonnenstrahlen, die in einem bestimmten Winkel einfallen, durch eine Rillenstruktur in den Profilen in die Raumtiefe gelenkt werden. In der äußeren Scheibe befindet sich meist eine holografische Folie, um die Lenkwirkung bei schräger Sonnenlichteinstrahlung weiter zu optimieren.

Rund 50 cm hohe Lichtlenkgläser in Oberlichtern von Seitenfenstern versorgen bei sonnenbestrahlter Fassade bis zu fünf Meter tiefe Räume wärmearm mit genügend Tageslicht. Bei diffusem Himmel lässt sich die Raumausleuchtung mit Lichtlenkglas nur wenig verbessern. Für die Sonnenschutzfunktion ist ein zusätzliches System erforderlich.

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FAQ – Die wichtigsten Fragen im Überblick

Floatglas ist ein klar durchsichtiges Glas höchster Qualität. Dabei beschreibt "Float" das Herstellungsverfahren bei dem die flüssige Glasschmelze über flüssiges Zinn fließt. Das moderne Floatglas-Herstellungsverfahren hat zwischenzeitlich praktisch alle früheren Produktionsverfahren für klares Flachglas abgelöst.
Ornamentglas ist ein im Maschinen-Walzverfahren hergestelltes Glas. Es wird farblos oder auch farbig ohne oder mit Drahtnetzeinlage, mit ein- oder beidseitig strukturierter Oberfläche erzeugt. Es ist lichtdurchlässig, aber nur vermindert durchsichtig. Als Ornamentglas (Gussglas) wird gegossenes und gewalztes Flachglas bezeichnet, das im Walzverfahren hergestellt wird und überwiegend in Innenräumen zum Einsatz kommt. Es ist nicht klar durchsichtig (transluzent) und weist eine besondere Struktur auf, die bei der Herstellung entsteht. Dabei wird die flüssige Glasmasse durch strukturierte Walzen geführt, deren Muster sich dann im Glas abbilden. So werden mehr oder weniger transparente, aber immer transluzente Gläser erzeugt. Je nach Dichte der Muster ergeben sich unterschiedliche Sichtschutzfaktoren
Glasflächen müssen regelmäßig gereinigt werden, wobei die Häufigkeit natürlich vom Verschmutzungsgrad abhängt. Am besten ist die Anwendung von viel klarem Wasser und einfachen weichen Lappen oder Schwämmen. Daneben dürfen auch handelsübliche Sprühreiniger verwendet werden. Auf alkalische Waschlaugen und Säuren sowie fluoridhaltige Mittel ist jedoch zu verzichten. Fett und Dichtstoffrückstände werden mit handelsüblichen, nicht aggressiven Lösungsmitteln (Spiritus, Isopropanol) beseitigt, danach mit reichlich Wasser nachspülen.
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