Bemessung von Glasecken

Bemessung von Glasecken | Glasbemessung

In Gebäudeecken treten im Vergleich zum Regelbereich einer Fassade erhöhte Windsogspitzen auf. Nach DIN 1055 erstreckt sich der Eckbereich eines Gebäudes über einen Bereich von 1,00 m < b/8 < 2,00 m (b: Gebäudebreite). Die Windsogspitzen übertreffen dort die Winddrucklasten um das Doppelte und sind normalerweise entscheidend für die Bemessung der Glasscheiben.

Auch im Bereich von Gebäudeversprüngen kann es erforderlich werden, die erhöhten Windsogspitzen zu berücksichtigen. Bei vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden kann durch konstruktive Maßnahmen (Versperrung im Zwischenraum) eine Verringerung der Windsoglasten erreicht werden. Fugen im Eckbereich sollten derart ausgelegt sein, dass die Verformungen der Eckscheiben durch den Fugendichtstoff sicher aufgenommen werden können.

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FAQ – Die wichtigsten Fragen im Überblick

Floatglas ist ein klar durchsichtiges Glas höchster Qualität. Dabei beschreibt "Float" das Herstellungsverfahren bei dem die flüssige Glasschmelze über flüssiges Zinn fließt. Das moderne Floatglas-Herstellungsverfahren hat zwischenzeitlich praktisch alle früheren Produktionsverfahren für klares Flachglas abgelöst.
Ornamentglas ist ein im Maschinen-Walzverfahren hergestelltes Glas. Es wird farblos oder auch farbig ohne oder mit Drahtnetzeinlage, mit ein- oder beidseitig strukturierter Oberfläche erzeugt. Es ist lichtdurchlässig, aber nur vermindert durchsichtig. Als Ornamentglas (Gussglas) wird gegossenes und gewalztes Flachglas bezeichnet, das im Walzverfahren hergestellt wird und überwiegend in Innenräumen zum Einsatz kommt. Es ist nicht klar durchsichtig (transluzent) und weist eine besondere Struktur auf, die bei der Herstellung entsteht. Dabei wird die flüssige Glasmasse durch strukturierte Walzen geführt, deren Muster sich dann im Glas abbilden. So werden mehr oder weniger transparente, aber immer transluzente Gläser erzeugt. Je nach Dichte der Muster ergeben sich unterschiedliche Sichtschutzfaktoren
Glasflächen müssen regelmäßig gereinigt werden, wobei die Häufigkeit natürlich vom Verschmutzungsgrad abhängt. Am besten ist die Anwendung von viel klarem Wasser und einfachen weichen Lappen oder Schwämmen. Daneben dürfen auch handelsübliche Sprühreiniger verwendet werden. Auf alkalische Waschlaugen und Säuren sowie fluoridhaltige Mittel ist jedoch zu verzichten. Fett und Dichtstoffrückstände werden mit handelsüblichen, nicht aggressiven Lösungsmitteln (Spiritus, Isopropanol) beseitigt, danach mit reichlich Wasser nachspülen.
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