Doppelfassaden

Doppelfassaden | Glas | Vertikale Glaselemente

Gebäudehüllen, die aus zwei Fassadenebenen bestehen, werden als Doppelfassaden bezeichnet. In der Regel dient die äußere Ebene allein dem Witterungsschutz (Sekundärfassade), während die innere Ebene den Raumabschluss bildet und die Wärmedämmfunktion übernimmt (Primärfassade). Eine Sonderform der Doppelfassaden stellt die Abluftfassade dar, bei der die Fassadenebenen in umgekehrter Reihenfolge installiert sind.

Die Primärfassade besteht in der Regel aus einer wärmedämmenden Isolierverglasung, die Sekundärfassade aus einer Einfachverglasung (ESG oder VSG). Der Fassadenzwischenraum ist üblicherweise zwischen 0,60 und 1 m tief und dient als thermische Pufferzone. Diese stellt entweder ein geschlossenes System (Pufferfassade) dar oder wird zur Temperierung der Räume genutzt (Abluft- oder Zweite-Haut-Fassaden). In diesem Falle sind Lüftungsöffnungen wahlweise in die äußere oder innere Ebene oder auch beide Ebenen integriert. Sonnenschutzelemente und Wartungsstege befinden sich meistens ebenfalls im Fassadenzwischenraum.

Gegenüber konventionellen Glasfassaden bieten Doppelfassaden einen wirkungsvollen Schallschutz, reduzieren Transmissionswärmeverluste im Winter und schützen den Sonnen- und Blendschutz vor Witterungseinflüssen. Zudem erlauben sie eine natürliche Belüftung in hohen Gebäuden, verringern dabei den Durchzug und bieten die Möglichkeit zur Nachtkühlung.

Im Gegenzug verursachen Doppelfassaden höhere Investitions- und Betriebskosten (besonders Reinigung), benötigen für die gleiche Nutzfläche ein größeres Bauvolumen, weisen einen niedrigen Luftwechsel bei Windstille auf und sorgen für eine höhere Schallübertragung zwischen benachbarten Räumen bei geöffneten Fenstern.

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FAQ – Die wichtigsten Fragen im Überblick

Floatglas ist ein klar durchsichtiges Glas höchster Qualität. Dabei beschreibt "Float" das Herstellungsverfahren bei dem die flüssige Glasschmelze über flüssiges Zinn fließt. Das moderne Floatglas-Herstellungsverfahren hat zwischenzeitlich praktisch alle früheren Produktionsverfahren für klares Flachglas abgelöst.
Ornamentglas ist ein im Maschinen-Walzverfahren hergestelltes Glas. Es wird farblos oder auch farbig ohne oder mit Drahtnetzeinlage, mit ein- oder beidseitig strukturierter Oberfläche erzeugt. Es ist lichtdurchlässig, aber nur vermindert durchsichtig. Als Ornamentglas (Gussglas) wird gegossenes und gewalztes Flachglas bezeichnet, das im Walzverfahren hergestellt wird und überwiegend in Innenräumen zum Einsatz kommt. Es ist nicht klar durchsichtig (transluzent) und weist eine besondere Struktur auf, die bei der Herstellung entsteht. Dabei wird die flüssige Glasmasse durch strukturierte Walzen geführt, deren Muster sich dann im Glas abbilden. So werden mehr oder weniger transparente, aber immer transluzente Gläser erzeugt. Je nach Dichte der Muster ergeben sich unterschiedliche Sichtschutzfaktoren
Glasflächen müssen regelmäßig gereinigt werden, wobei die Häufigkeit natürlich vom Verschmutzungsgrad abhängt. Am besten ist die Anwendung von viel klarem Wasser und einfachen weichen Lappen oder Schwämmen. Daneben dürfen auch handelsübliche Sprühreiniger verwendet werden. Auf alkalische Waschlaugen und Säuren sowie fluoridhaltige Mittel ist jedoch zu verzichten. Fett und Dichtstoffrückstände werden mit handelsüblichen, nicht aggressiven Lösungsmitteln (Spiritus, Isopropanol) beseitigt, danach mit reichlich Wasser nachspülen.

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