Bruchbilder von TVG

Bruchbilder von TVG | Glasbruch | Glasschäden

Das Bruchbild von TVG ähnelt dem Bruchbild von Floatglas ohne thermische Vorspannung. Häufig zeigen sich Risse, die radial vom Bruchursprung ausgehen. Der Rissverlauf ist jedoch häufig welliger als bei Floatglas. Im Unterschied zum Floatglas kann es beim TVG zu sogenannten Inselbildungen mit kleinformatigen Bruchstücken kommen.

Die Risse verlaufen an den Rändern häufiger parallel zur Kante aus. Bedingt durch den Vorspannprozess sind die Membranspannungen im Bereich der Kante häufig höher als die Oberflächendruckspannung in der Scheibenmitte und beeinflussen damit den Rissverlauf.

Insbesondere bei Verbund-Sicherheitsglas aus TVG zeigt das Bruchbild jedoch häufig eine völlig andere Charakteristik. Es entstehen Inseln, die mit dem geforderten Normbruchbild nicht verglichen werden können. Entscheidend für eine ausreichende Resttragfähigkeit ist nicht die Anzahl, sondern die Größe der entstandenen Inseln, welche im Schadensfall eine ausreichende Kraftübertragung zwischen den einzelnen Scheiben über das Verbundmaterial ermöglichen.

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FAQ – Die wichtigsten Fragen im Überblick

Floatglas ist ein klar durchsichtiges Glas höchster Qualität. Dabei beschreibt "Float" das Herstellungsverfahren bei dem die flüssige Glasschmelze über flüssiges Zinn fließt. Das moderne Floatglas-Herstellungsverfahren hat zwischenzeitlich praktisch alle früheren Produktionsverfahren für klares Flachglas abgelöst.
Ornamentglas ist ein im Maschinen-Walzverfahren hergestelltes Glas. Es wird farblos oder auch farbig ohne oder mit Drahtnetzeinlage, mit ein- oder beidseitig strukturierter Oberfläche erzeugt. Es ist lichtdurchlässig, aber nur vermindert durchsichtig. Als Ornamentglas (Gussglas) wird gegossenes und gewalztes Flachglas bezeichnet, das im Walzverfahren hergestellt wird und überwiegend in Innenräumen zum Einsatz kommt. Es ist nicht klar durchsichtig (transluzent) und weist eine besondere Struktur auf, die bei der Herstellung entsteht. Dabei wird die flüssige Glasmasse durch strukturierte Walzen geführt, deren Muster sich dann im Glas abbilden. So werden mehr oder weniger transparente, aber immer transluzente Gläser erzeugt. Je nach Dichte der Muster ergeben sich unterschiedliche Sichtschutzfaktoren
Glasflächen müssen regelmäßig gereinigt werden, wobei die Häufigkeit natürlich vom Verschmutzungsgrad abhängt. Am besten ist die Anwendung von viel klarem Wasser und einfachen weichen Lappen oder Schwämmen. Daneben dürfen auch handelsübliche Sprühreiniger verwendet werden. Auf alkalische Waschlaugen und Säuren sowie fluoridhaltige Mittel ist jedoch zu verzichten. Fett und Dichtstoffrückstände werden mit handelsüblichen, nicht aggressiven Lösungsmitteln (Spiritus, Isopropanol) beseitigt, danach mit reichlich Wasser nachspülen.
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