Undichtigkeit des Randverbundes

Undichtigkeit des Randverbundes | Glasschäden

Für Isolierverglasungen, die im Bereich des Randverbundes ständig einem erhöhten Dampfdruck ausgesetzt sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Feuchtigkeit in den Scheibenzwischenraum (SZR) eindringen kann.

Dieses geschieht, wenn das Sättigungsniveau des Trockenmittels im Abstandshalter überschritten wird. Infolge dessen kommt es zu Niederschlag von Feuchtigkeit auf den Glasoberflächen im SZR – bis hin zu großen Wasseransammlungen. Der einhergehende Transparenzverlust wird umgangssprachlich als „blind werden“ bezeichnet. Dabei reichen schon geringe Wassermengen aus, da sie Verfärbungen der metallischen Beschichtungen der Gläser verursachen. Häufig ist der Effekt bei alten Isolierverglasungen mit alterungsbedingt eingeschränkt funktionsfähigen Randverbundeigenschaften zu beobachten. Aber auch bei modernen Isolierverglasungen mit zeitgemäßen Dichtungsmaterialien ist eine ausreichende Belüftung des Falzraums zu gewährleisten. Dies gilt insbesondere in baulichen Sondersituationen mit erschwerten Rahmenbedingungen, beispielsweise in Schwimmbädern.

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FAQ – Die wichtigsten Fragen im Überblick

Floatglas ist ein klar durchsichtiges Glas höchster Qualität. Dabei beschreibt "Float" das Herstellungsverfahren bei dem die flüssige Glasschmelze über flüssiges Zinn fließt. Das moderne Floatglas-Herstellungsverfahren hat zwischenzeitlich praktisch alle früheren Produktionsverfahren für klares Flachglas abgelöst.
Ornamentglas ist ein im Maschinen-Walzverfahren hergestelltes Glas. Es wird farblos oder auch farbig ohne oder mit Drahtnetzeinlage, mit ein- oder beidseitig strukturierter Oberfläche erzeugt. Es ist lichtdurchlässig, aber nur vermindert durchsichtig. Als Ornamentglas (Gussglas) wird gegossenes und gewalztes Flachglas bezeichnet, das im Walzverfahren hergestellt wird und überwiegend in Innenräumen zum Einsatz kommt. Es ist nicht klar durchsichtig (transluzent) und weist eine besondere Struktur auf, die bei der Herstellung entsteht. Dabei wird die flüssige Glasmasse durch strukturierte Walzen geführt, deren Muster sich dann im Glas abbilden. So werden mehr oder weniger transparente, aber immer transluzente Gläser erzeugt. Je nach Dichte der Muster ergeben sich unterschiedliche Sichtschutzfaktoren
Glasflächen müssen regelmäßig gereinigt werden, wobei die Häufigkeit natürlich vom Verschmutzungsgrad abhängt. Am besten ist die Anwendung von viel klarem Wasser und einfachen weichen Lappen oder Schwämmen. Daneben dürfen auch handelsübliche Sprühreiniger verwendet werden. Auf alkalische Waschlaugen und Säuren sowie fluoridhaltige Mittel ist jedoch zu verzichten. Fett und Dichtstoffrückstände werden mit handelsüblichen, nicht aggressiven Lösungsmitteln (Spiritus, Isopropanol) beseitigt, danach mit reichlich Wasser nachspülen.
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