Bemessung von Structural-Glazing-Fassaden

Bemessung von Structural-Glazing-Fassaden | Glasbemessung

Durch den architektonischen Wunsch nach glatten, ungestörten Fassadenansichten steigt seit den 1980er-Jahren weltweit der Trend zu geklebten Ganzglasfassaden. Bei den als Structural-Glazing-Fassaden (auch Structural-Sealant-Glazing-Systems oder kurz SSGS) bezeichneten Fassaden ist die Tragstruktur von außen nicht sichtbar. Die Verklebung übernimmt eine planmäßig tragende Funktion. Prinzipiell sind dafür Klebstoffe geeignet, für die eine ausreichende Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit nachgewiesen werden kann – praktisch trifft dies bisher nur auf Silikone zu.

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FAQ – Die wichtigsten Fragen im Überblick

Floatglas satiniert. Besonders für dekorative und hochwertige Anwendungen eignet sich dieses Glas hervorragend. Es liegt auf der Hand, dass satiniertes Glas weniger Licht durchlässte als eine Klarglasscheibe und damit undurchsichtig wirkt. Dahinter liegende Objekte werden nur schematisch wargenommen.
Isolator-Materialien wie Glas sind meist transparent, da ihre Bandlücke größer als die Photonenenergie für sichtbares Licht ist. Diese Photonen können daher nicht durch Valenzelektronen absorbiert werden. Bei Milchglas wird das Licht durch eine raue Oberfläche oder durch Teilchen im Material gestreut.
Bis heute können Forscher nicht genau sagen, ob die Glasherstellung in Mesopotamien, Ägypten oder an der Levante-Küste seinen Ursprung hat. Die ersten vom Menschen produzierten Glasobjekte sind aus dem Jahr 3500 vor Christus. Die Glasperlen fanden Archäologen in Ägypten und dem östlichen Teil Mesopotamiens.
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