Wintergarten

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WINTERGÄRTEN – ARTEN UND NUTZUNGEN

Wintergärten, Glashäuser bzw. mit Glas umhüllte Volumina werden grundsätzlich in Warm- und Kalthäuser unterschieden, haben jedoch auch zahlreiche Mischformen. Eine präzisere Unterscheidung erfolgt deshalb über die Lufttemperatur im Inneren, also den Wärmezustand des Luftvolumens. Diese Glashaus-Typen können vielfältige Formen annehmen.

Die Lufttemperatur wird in Grad Celsius °C gemessen (in den USA in Grad Fahrenheit °F):

  • ein kaltes Kalthaus ohne Temperierung, dessen Temperatur im Winter in den leichten Frostbereich absinken kann
  • ein minimal temperiertes Kalthaus, das frostfrei bleibt mit Temperaturen überwiegend zwischen 3° und 12°C
  • ein temperiertes Glashaus kann je nach Einstellung auf minimal 5° bis üblicherweise zwischen 12° und 19°/20°C beheizt sein
  • ein Warmhaus mit Heizung und konstanten Temperaturen zwischen 18° und 23° bis 25°C sowie aus energetischen Gründen mit wärmegedämmter Tragstruktur und Verglasung
  • ein Wohnwintergarten ist dabei letzteres, nämlich ein für den konstanten Aufenthalt von Menschen in behaglichem Klima gehaltener Raum.

Diese Glashaus-Typen können vielfältige Formen annehmen wie angebaut, integriert oder freistehend – zum Beispiel als Erker, Atrium oder auch als Pavillons. Auch Räume, die temporär mit Glas geschlossen bzw. geöffnet werden, können eine hohe Aufenthaltsqualität im Herbst und im Winter haben. Balkone, Loggien, Veranden, Laubengänge können mit Glasfalt- oder Schiebewänden als Witterungschutz versehen werden. Terrassen können gläserne Überdachungen erhalten.

Bei öffentlichen Gebäuden wie beispielsweise Schulen, aber auch Verwaltungsbauten, können diese Wintergärten als Atrien und Lichthöfe für Mensa- und Kantinen-, aber auch als Erholungs- und Pausenbereiche sowie transparente Foyers und Lobbies vielfältig genutzt werden. Die vertikalen Wintergärten “sky garden” im Commerzbank Tower, Frankfurt am Main 1997, Foster and Partners, haben Maßstäbe gesetzt.

Passagen, Arkaden und Galerien mit verglasten Dächern und Glasgewölben wurden im 19. Jahrhundert als luxuriöse Ladenstrassen sehr beliebt. Legendäre Vorbilder für viele heutige Shopping Malls sind z. B. die Burlington Arcade in London, 1818, die Galleria Vittorio Emanuele II. in Mailand, 1878, oder auch die Mädler-Passage in Leipzig, 1912, alle drei hochwertig saniert.

Orangerien, Pomeranzenhäuser und Pineries

ENTWICKLUNG UND HISTORISCHE VORBILDER

Orangerien sind eng verwandt mit Wintergärten – sie sind sozusagen die Vorläufer der heutigen Wohnwintergärten. Der Name ist ein Kunstwort aus dem Französischen im 17. Jahrhundert, so wie Menagerie für die Haltung von Tieren aus fremden Ländern, und insofern beherbergen Orangerien Orangenbäume, botanisch präziser verschiedene Arten von Zitrusgewächsen wie Zitronen, Pomeranzen (Bitterorangen), Limetten und Mandarinen. Der italienische Namen für diesen Bautypus lautet Limonaia, mit dem Schwerpunkt auf den Zitronenbäumen – als exotische Frucht genutzt für Limonade, Zitronenlikör und sogar Seife. In Großbritannien finden sich Pineries, nach pineapple, der englischen Bezeichnung für Ananas.

Dunmore Pineapple im schottischen Airth

Ein besonders exzentrischer Bau ist Dunmore Pineapple, eine 14 m hohe Ananas als Pflanzenhaus, die der 4. Earl von Dunmore 1761 als Mittelrisalit auf ein älteres Orangeriegebäude aufpfropfte. Dieses mit einer Kuppel in Ananasform gekrönte Haus einschließlich des Gartens wurde nach langjähriger sensibler und penibler Sanierung 2014 unter dem Schutz des National Trust for Scotland wiedereröffnet. Es gilt inzwischen als Hotspot für Instagram. Diese Pinery kann heute sogar für Übernachtungen gebucht werden.

Orangerien

In Orangerien wurden bzw. werden aber auch Feigen, Agaven, Oliven und Lorbeer gepflegt. Orangen und Zitronen stammen ursprünglich aus China und Indien und gelangten über Persien, Griechenland, Sizilien und Andalusien nach Mitteleuropa. Der in der Renaissance angelegte Zitronengarten der Familie Medici in Castello bei Florenz, heute zusammen mit der Villa Medici UNESCO-Weltkulturerbe, beeinflußte vor mehr als 400 Jahren als Themengarten und als eine der größten Sammlungen an Zitruspflanzen die aristokratischen Gärten in ganz Europa.

Orangen- und Zitronenpflanzen wurden regelrechte Statussymbole. Jeder Adlige nördlich Italiens wollte ein paar dieser auch mythologisch verklärten „goldenen Äpfeln” besitzen. Diese Pflanzen sind jedoch empfindlich gegen Kälte, Schnee, Frost, Feuchtigkeitsstau und lange Dunkelheit. Anfangs wurden sie deshalb im Winter mit temporären Schutzhüllen umgeben, die jedoch in den herrschaftlichen Renaissance- und Barockparks optisch oft unbefriedigend wirkten.

Weinbergterrassen von Schloss Sanssouci

Die Weinbergterrassen von Schloss Sanssouci, 1744 angelegt, sind mit der Terrassierung eines Südhangs und den großen gläsernen Flügeltüren ein Beispiel für eine frühe Form der Gestaltung von Schutznischen. Als Bautypus eines angebauten bzw. vorgefügten kleinen Volumens sind sie Vorläufer von verglasten Erkern, mit Glas zu umhüllenden Veranden und auch von Blumenfenstern.

In der Folge wurden mobile Pflanzgefäße bevorzugt, Kübel und Töpfe aus Terracotta sowie hölzerne Kästen, die im Winter in ein eigenes Haus im Garten gerollt oder getragen wurden. Mit diesen beweglichen Bäumen und Sträuchern ließen sich bei höfischen Festen neue dekorative Raumkonzepte inszenieren, beispielsweise emphemere kleine Haine, Spiele mit Sichtachsen und veränderbaren duftenden Pflanzenwänden. Garten und Innenraum wurden insbesondere im Barock miteinander verknüpft. Aus den Schutzräumen für Pflanzen entwickelten sich ungewöhnlich lichte grüne Gesellschaftsräume für Audienzen, Empfänge und Konzerte – repräsentative Wohnwintergärten.

Architektonisches Prinzip

Das architektonische Prinzip, das in ganz Europa für Orangerien angewendet wurde, war eine gemauerte Rückwand meist nach Norden, manchmal mit Spiegeln als optische Raumillusion und zur Steigerung der Lichtreflexion versehen, und eine nach Süden ausgerichtete Reihung großformatiger Flügeltüren zwischen gemauerten und stuckverzierten Pilastern.

Orangerie Schloss Schönbrunn, Wien

Ein Beispiel für diesen Typus ist die Orangerie Schloss Schönbrunn, Ende 18. Jahrhundert errichtet, mit einer Reihung von 39 Bogenfenstern und einer Länge von 189 Metern. Der hallenartige Innenraum ist 10 m breit und 4,70 m hoch. Die Liste der Feierlichkeiten, für die diese Orangerie genutzt wurde, ist nicht nur aus historischen Gesichtspunkten legendär.

Schlossgarten Großsedlitz bei Dresden

Im Schlossgarten Großsedlitz, nahe Dresden, wurde 1727 eine große Orangerie als Gartenfestsaal in einem räumlichen Ensemble mit Freitreppen und Gartenparterre erbaut. Diese Untere Orangerie hat eine Reihung von 31 Fensterachsen, die sich auf das tiefergelegte Gartenfeld öffnen. Dieses Feld wiederum diente als eine geometrisch exakt bestimmte Fläche zum Bespielen mit Kübelpflanzen. Nachdem diese Orangerie lange vernachlässigt wurde und viele Pflanzen verloren gingen, beherbergt sie heute wieder etwa 400 Pflanzen einschließlich 140 seltenen Pomeranzen. Nach historischen Aufzeichnungen müssen es ursprünglich mehr als 1.200 kostbare Pflanzen gewesen sein.

Orangerieschloss im Park von Sanssouci

Im Park von Sanssouci entstand 1851-64 ein ganzes Orangerieschloss mit Pflanzenhallen und einer Länge von 300 Metern. Als symbolische Verdeutlichung der Funktion und Bedeutung dieses Gebäudes besteht der Fassadenschmuck aus Allegorien der 12 Monate und der vier Jahreszeiten. Dieses Schloss wurde auch als königliches Gästehaus genutzt.

Viele der großen und auch viele kleinere historischen Orangerien können heute für Feiern wie Hochzeiten, Jubiläen oder andere festliche Anlässe gemietet werden und sind damit auch aktuell attraktive Aufenthaltsorte. Als transparente grüne und zugleich repräsentative Veranstaltungsorte sind sie ebenso Vorfahren von Atrien und vertikalen Wintergärten in heutigen Verwaltungs- und Hotelbauten sowie in luxuriöseren Shopping Malls. Sie werden nicht nur als grüne Pausenräume genutzt, sondern auch für Gastronomie, Lesungen und Konzerte, Produktvorstellungen und Ausstellungen.

Viktorianische Glashäuser und Wintergärten

Im 18. Jahrhundert unternahm der englische Seefahrer, Kapitän, Navigator und Kartograph James Cook dreimal Expeditionen um die Welt, bevor er auf 1778 auf Hawaii ermordet wude. Die auf seinem Segelschiff mitreisenden Entdecker und Forscher waren unter anderem die Botaniker Joseph Banks, der später der erste Leiter der Kew Gardens wurde, Johann Reinhold Forster und Daniel Carlsson Solander. Nach ihnen wurden Pflanzen und Orte benannt wie z. B. die Solander Islands in Neuseeland, oder auch die ganze Pflanzengattung Forstera. Sie brachten unzählige exotische Pflanzen, Samen und Früchte mit nach Europa und nach London – und damit in eine ganz andere Klimazone. Auch auf dem durch die „Meuterei auf der Bounty”, verfilmt mit Marlon Brando als Anführer Fletcher Christian, legendär gewordenen Segelschiff reisten vor 300 Jahren zwei Botaniker der Kew Gardens mit, die den Auftrag hatten auf den pazifischen Inseln Pflanzen einzusammeln für die heimischen Gärten.

Kew Gardens als Vorbild für ganz Europa

Die enorme Herausforderung bestand also darin, die tropischen und subtropischen Pflanzen insbesondere durch die hierzulande kalten Herbst- und Wintermonate zu retten, sie vor Frost zu schützen und mit soviel Sonnenlicht wie möglich zu versorgen. „Conservatory”, die englische Übersetzung für Wintergarten, beinhaltet wortwörtlich die Aufgabe dieser Glas- und Gewächshäuser, nämlich Pflanzen zu konservieren, also zu erhalten, zu pflegen und zu studieren.

Bereits 1759 hatte Augusta, die damalige Prinzessin von Wales, im Südwesten Londons einen botanischen Garten gegründet. Zur systematischen wissenschaftlichen Erforschung dieser exotischen Pflanzen wurden die Kew Gardens nicht nur flächenmässig erweitert, sondern ab 1844 um mehrere Conservatories ergänzt – diese zählen heute zu den berühmtesten viktorianischen Wintergärten und sind Vorbild für ähnliche Anlagen in ganz Europa.

Palmenhaus

Das Palmenhaus (oder auch Tropenhaus) der Anlage wurde 1844 bis 1848 von Decimus Burton und Richard Turner erbaut. Mit knapp 3.400 m2 Fläche und einer Höhe von knapp 20 m war es Mitte des 19. Jahrhunderts das weltweit größte dieser Art von Wintergarten. Die Wände aus Gußeisen und Glas sind als teils übereinander gesetzte Halbschalen mit radialen Segmentbögen an den Stirnseiten gewölbt, um zeitlich so lange wie möglich einen steilen Sonneneinfalls-Winkel auf die Scheiben zu ermöglichen. Bei der Optimierung dieser Konstruktion orientierten sich Burton und Turner am Skelettbau von Segelschiffen mit Spanten, Kiel und Stringern. Der Kiel, also hier der First, ist dagegen als Lichtgaden konstruiert und übernimmt so Prinzipien aus dem Bau von gotischen Kathedralen – nur nicht zur Schaffung sakraler Belichtung, sondern zur maximalen Tageslichtausbeute und zur Lüftung. Diese ungewöhnliche, aber sehr funktionale Konzeption ermöglichte ein extrem filigranes Skelett, das mit 16.000 Glasscheiben beplankt ist. Die von der Ekliptik der Sonne bestimmte Kubatur erinnert nicht von ungefähr an heutige Blobs und parametrische Architektur, wie z. B. die Londoner City Hall (2002) von Sir Norman Foster oder auch dessen Londoner Swiss-Re-Tower von 2004, auch „The Gerkin” genannt, die Gurke.

Das Innere des Palmenhauses ist bei 75% Luftfeuchtigkeit mit einer Fußbodenheizung auf 18° bis maximal 28° beheizt und kann bei höheren Temperaturen durch Lüftung reguliert werden. Die Heizung erfolgte ursprünglich mit Kohleöfen im Untergeschoss. Steuerung und Kontrolle geschehen heute elektronisch. Das Palmenhaus wurde mehrfach saniert und funktioniert auch nach 170 Jahren noch so gut, dass mittlerweile einige Palmen, die die Glashaut durchstießen, gestutzt werden mussten.

Temperate House

Mit einer Fläche von 4.880 m2 und einer Länge von 191 m ist das ebenfalls von Decimus Burton und Richard Turner erbaute Temperate House (oder auch Haus der gemäßigten Klimazonen) der heute größte noch existierende Wintergarten aus der viktorianischen Ära. Dieser Wintergarten war ursprünglich nur für Pflanzen aus Australien und Neuseeland geplant, beherbergt inzwischen auch Pflanzen aus Asien, Afrika, Zentral- und Südamerika. Das Haus setzt sich aus fünf Teilen zusammen, dem 1859 bis 1863 erbauten Mittelteil mit zwei spiegelsymmetrisch angefügten Oktagon-Pavillons sowie den beiden 1899 ergänzten Seitenflügeln. Es ist sowohl technologisch als auch gestalterisch weniger innovativ, aber vielleicht auch deshalb häufiger kopiert. Insbesondere die Oktagon-Pavillons werden bis heute als kleine geometrische Wintergärten zitiert bzw. in zahlreichen Varianten nachempfunden. Das Temperate House wird mit einer Fußbodenheizung auf 10° C beheizt. Ventilatoren simulieren eine konstante natürliche Luftbewegung. 2018 wurde dieser Wintergarten nach einer mehrjährigen Sanierung, die umgerechnet ca. 45 Miollionen Euro kostete, neu eröffnet. Er kann heute für Events wiebeispielsweise repräsentative Dinner gemietet werden. 250 Gäste finden bei einem gesetzten Abendessen Platz, bei einem Stehempfang sogar bis zu 300 Personen. Damit ist dieser Wintergarten im engeren Sinne kein Gewächshaus, sondern nähert sich Wohnwintergärten an.

Seerosenhaus

Eine Besonderheit ist das Waterlily House, das Seerosenhaus, denn dieser Wintergarten beherbergt einen Teich. So wie heute z. B. die Haltung von Koi-Karpfen, galt die botanische Beschäftigung mit Seerosen als kostspieliges und damit exklusives und luxuriöses Hobby. Die dekorativen Bassins der Lustgärten genügten spätestens im Winter kaum den biologischen Anforderungen dieser Pflanzen, so entstand Bedarf an einen neuen Typ Wintergarten. Folglich entwickelten Decimus Burton und Richard Turner auch in den Kew Gardens einen Wintergarten für einen Teich. Der Teich hat einen Durchmesser von 10 m, ist zwischen 45 cm und 75 cm tief und wurde für die größte Seerose, die nach Queen Victoria benannte Victoria amazonica konzipiert. Das Wasser wird auf 28° C beheizt, die Luftfeuchtigkeit beträgt 75% – inzwischen gedeihen dort auch weitere Arten von Seerosen, ein Anziehungspunkt für alle Besucher. Das Seerosenhaus in Kew Gardens ist zwar nur 225 m2 groß, aber das ist im Vergleich größer als die meisten Einfamilienhäuser.

Weitere Bauten von Kew Gardens

Die Kew Gardens wurden seit dem 19. Jahrhundert mit weiteren Wintergärten und Glashäusern ergänzt, z. B. das Princess of Wales Conservatory, 1987 durch Prinzessin Diana eingeweiht. Dieser Wintergarten beherbergt eine Zeitkapsel mit Samen bedrohter Arten, die erst 2085 geöffnet werden soll. Mit dieser auf die Zukunft ausgerichteten Aktion soll nicht nur auf Klimawandel, Naturschutzprobleme und Verlust von Arten aufmerksam gemacht werden, sondern auch, wie botanische Gärten mit Wintergärten den Erhalt von Pflanzen sichern, die in ihrem natürlichen Habitat gefährdet sind – und dort womöglich bald ausgestorben.

Seit 2003 sind die Kew Gardens eingetragen als UNESCO Weltkulturerbe.

Palmen- und Tropenhäuser als grüne Glashäuser

BEISPIELE AUS STUTTGART, BRÜSSEL UND BERLIN

Ursprünglich oftmals im Auftrag von Regenten wie Königen oder Kurfürsten als Pflanzensammlungen und Lustgärten angelegt, sind die Palmen- und Tropenhäuser als grüne Glashäuser nach wie vor eine bauliche Besonderheit. Ausgewählte Beispiele sind die Wilhelma Stuttgart, der Königliche Glasdom zu Laeken in Brüssel sowie das große Tropenhaus und das Mittelmeergewächshaus im Botanischen Garten in Berlin.

Wilhelma in Stuttgart

Die Wilhelma in Stuttgart entstand Mitte des 19. Jahrhunderts als privater Lustgarten des Königs Wilhelm I. von Württemberg. Dieser Garten mitsamt mehrerer Pavillons sollte als Reminiszenz an Scheherazade und die Märchen aus 1001 Nacht orientalisch-exotisch wirken. Der Architekt Karl-Ludwig von Zanth entwarf ein maurisches Landhaus mit zwei seitlichen gläsernen Flügeln und Eckpavillons als Wintergärten. Dieses Ensemble ist mit Hufeisenbögen, geometrischen Mustern und Halbmonden als Dachreiter dekoriert. Seit 1880 sind Park und Gebäude für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Wilhelma ist heute der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart.

Königliche Gewächshäuser bei Schloss Laeken bei Brüssel

Die königlichen Gewächshäuser bei Schloss Laeken in Brüssel entstanden im Auftrag von König Leopold II., der hier vor allem Pflanzen aus der damaligen Kolonie Belgisch-Kongo, heute Demokratische Republik Kongo, sammelte. Der Komplex mit insgesamt 14.000 m² besteht aus etwa 30 gläsernen Pavillons und einem Glasdom, 1874-1895 von Alphonse Balat konstruiert. Dieser Glasdom, auch „großer Glaspalast” genannt, ist ein technischer und architektonischer Höhepunkt des Jugendstils. Einer der Mitarbeiter Balats war Victor Horta, der später als Jugendstil-Architekt bekannt wurde.

Balat nahm das Palmenhaus in Kew Gardens (s. Fachwissen zum Thema) zum Vorbild, aber führte es mit einem Durchmesser von 57 m und einer Höhe von 25 m für besonders hoch wachsende Dattelpalmen aus. Insgesamt 36 radial angeordnete gußeiserne Bogenbinder bilden eine flache Kuppel. Dieses Bauwerk gilt als Paradebeispiel für die konstante Auseinandersetzung, wie filigran die Tragstruktur werden kann, also wie luftig bzw. nahezu schwebend ein Glashaus – auch hinsichtlich Herausforderungen wie Kondensation, Korrosion bis zu asymmetrischen Schnee- und Windlasten.

Die weichen und fließenden Linien dieses Baus werden auch heute noch als sehr ästhetisch empfunden und oft kopiert, zum Beispiel bei der Glaskuppel der unterirdischen Manezhnaya-Shopping Mall in Moskau, aus den 1990er Jahren. Das Original, also der Glasdom zu Laeken, darf nur drei Wochen Ende März/ Anfang April zur Blütezeit der Pflanzen besichtigt werden – die restliche Zeit steht das Gebäude nur Gärtnern, Botanikern und der belgischen Königsfamilie zur Verfügung.

Botanischer Garten Berlin

Im Botanischen Garten Berlin, mit ganzem Namen Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin, befinden sich mehrere sehr unterschiedliche Schaugewächshäuser. Der Garten wurde bereits 1679 von Friedrich-Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg, gegründet und gehört heute zur Freien Universität Berlin. Ursprünglicher Ort war an der Potsdamer Straße (heute Heinrich-von-Kleist-Park in Schöneberg) – als Küchen- und Obstgarten; Ende des 19. Jahrhundert erfolgte eine Verlegung und Erweiterung u ein Arboretum in die Feldmark der Königlichen Domäne Dahlem (heute Steglitz). Über das Studium der Pflanzen hinaus, z. B. mit verschiedenartigen Führungen, veranstaltet der Botanische Garten Berlin auch Fotografieseminare, Ausstellungen sowie Events mit Lichtinstallationen und Performances.

Das Große Tropenhaus des Botanischen Garten Berlins wurde 1906 bis 1907 von Alfred Koerner konstruiert. Die Fläche von 60 x 30 m mit einer Höhe von 23 m wird stützenfrei mit Dreigelenkbögen überspannt, an denen die Glashaut innen abgehängt ist. Diese ungewöhnliche Konstruktion sollte die Tragstruktur unter anderem vor Korrosion durch das feuchtwarm-tropische Klima im Inneren schützen. Koerner berücksichtigte bei der Planung dieses Glashauses von vornherein nicht nur die Größe, sondern auch die klimatischen Lebensbedingungen der Pflanzen, die darin beherbergt werden sollten. 1943 wurde dieses Glashaus schwer beschädigt und in den 1960er-Jahren wiederaufgebaut. Statt Silikatglas wurde 1968 jedoch Acrylglas gewählt, ein transparenter Kunststoff, der leichter als Bauglas ist und als kostengünstiger eingeschätzt wurde. 40 Jahre später, von 2006 bis 2009 wurde das Große Tropenhaus energetisch saniert. Das Acrylglas wurde gegen eine VSG-Verglasung ausgetauscht, Fassaden- und Fußbodenheizung erneuert und um Raumlufttechnik und Latentwärmespeicher ergänzt.

Das Mittelmeerhaus (früher Subtropenhaus genannt), wurde bereits 1903 bis 1904 errichtet und ist gestalterisch wie konstruktiv das Gegenstück zum Großen Tropenhaus. Die Stirnseite mit den beiden hohen Portaltürmen und das dreischiffige Innere wecken Assoziationen an eine gläserne Kathedrale – die tatsächlich für Events wie z. B. Hochzeiten gemietet werden kann. Bei diesem Glashaus umhüllt die Glashaut die Tragstruktur bei einer Fläche von knapp 880 m² mit einer Höhe von 15,80 m. Es ist als Kalthaus konzipiert, da dieses Temperaturspektrum für die Pflanzen aus dem Mittelmeerraum ausreicht.

Wintergarten als Skulptur und Lichtinstallation

GLÄSERNER RIESENELEFANT IN HAMM

Der Glaselefant im Maximilianpark Hamm wurde 1984 von Horst Rellecke geschaffen. Er überformte eine ehemalige Kohlenwäsche der Zeche Maximilian, die den Namen für den heutigen Park gibt. Diese gläserne Skulptur, 54 m lang, 18 m breit und 35 m hoch, ist konstruktiv ein klassischer Wintergarten als Skelett aus feuerverzinkten Stahlprofilen mit ESG-, VSG- und Drahtglasscheiben. Oben im Kopf bietet eine Panoramaebene einen weiten Blick über die ehemalige Industrielandschaft. Im Rüssel steckt der Aufzug und im Schwanz eine Treppe.

Nachts und zum Beispiel bei Veranstaltungen wie Open-Air-Lichtkunst-Ausstellungen wandelt sich dieser gläserne Baukörper in eine Installation mit farbigen Leuchten, Lasershows und Lichtprojektionen. Die ursprünglichen Leuchtstoffröhren wurden 2009 durch LED-Module ersetzt, die nun flexibler den Elefanten bespielen. Auch Bauch und Flanke sind mit einer Fläche von 32 m x 34 m optimal für Video- sowie kinetische und illusionistische 3D-Projektionen.

Ähnlich wie exotische Pflanzen und Früchte für die Wintergärten, wurden auch Elefanten als besondere Statusgeschenke unter den Adligen in der Renaissance und im Barock ausgetauscht. So wurde z. B. ein indischer Elefant namens Soliman an den späteren Kaiser Maximilian II. in Wien geschenkt. Andere legendäre Elefanten waren Hanno oder Abul Abbas oder „der Elefant aus Antwerpen”. Aber anders als viele importierte Pflanzen, die in Orangerien und Wintergärten die Simulation ihres Habitat fanden, starben die meisten Elefanten nach kurzer Zeit.

Auf den Champs-Elysees sollte 1785 ein riesiges innen begehbares Elefantendenkmal den französischen Monarchen Ludwig XV. ehren, und zwar mit einer Wasserfontäne im Rüssel – dies blieb aber eine schöne Zeichnung. Napoleon Bonaparte nahm die Idee auf und ließ sich ein Elefanten-Denkmal auf der Place de la Bastille bauen. Dieser 24 m hohe Elefant stand dort von 1814 bis 1846. Er versinnbildlichte dann aber auch nicht ewigen Ruhm exotischer Feldzüge sondern wurde wegen Baufälligkeit und Rattennestern abgebrochen

Der gläserne Riesenelefant in Hamm changiert als Symbol zwischen unbändiger Kraft, Verletzlichkeit, Mythologie und Verweis auf einen bedrohten Lebensraum. Horst Rellecke nennt sein Werk deshalb auch ein Antimonument.

Vegetation

KRITERIEN FÜR DIE PFLANZENSAMMLUNG

Die Pflanzen in einem Wintergarten leben nicht in ihrem natürlichen sondern in einem simulierten Habitat. Deshalb gelten besondere Kriterien für die Auswahl der Vegetation, die im folgenden aufgelistet sind.

Kriterien zur Auswahl:

  • ursprüngliches Klima und vergleichsweise Abweichungen im Wintergarten
  • Art und Größe der Pflanzen, also z. B. Bäume, Sträucher, Kletterpflanzen, Blumen, Bodendecker, Stauden
  • Art und Größe der Boden- und Wandflächen, z. B. Beete, Kübel, Töpfe, Halterungen, Verspannungen, Rankhilfen
  • Wasserhaushalt
  • benötigte Nährstoffe, Dünger
  • Pflege und Fernhalten von Schädlingen und Krankheiten,

außerdem

  • Optik, z. B. Farbe der Blüten, Form der Blätter, Kubatur der Pflanze
  • Kombination und Verträglichkeit mit Möbeln
  • Leuchten
  • Textilien
  • evtl. Wasserspiele z. B. kleine Springbrunnen in Schalen oder Bassins
  • Skulpturen und dekorative Objekte
  • evtl. Kombination von Wintergarten mit Garten, Balkon oder Dachterrasse

Die häufigsten Probleme von Vegetation in Wintergärten sind:

  • Schädlingsbefall, z. B. Läuse und Milben
  • Belästigung durch Fliegen, Mücken und Spinnen
  • Fäulnis und Schimmel verbunden mit unangenehmer Geruchsentwicklung
  • Unterkühlung und Frostschäden
  • Überhitzung und Sonnenbrand der Blätter
  • Vertrocknen.

Bewährte und beliebte Wintergartenpflanzen

DIE KLASSIKER

In der nahezu unendlichen Auswahl an Pflanzen, die in Gärtnereien, Baumschulen und im Online-Handel angeboten werden, gibt es einige bewährte und beliebte Klassiker für Wintergärten. Eine Übersicht von Agave bis Zitronenbaum.

  • Agaven, mit vielen Unterarten, z. B. Agave americana
  • Aloe, Aloe vera
  • Araukarie, Araucaria araucana
  • Bougainvillae, Bougainvillae glabra
  • Waldrebe, Clematis, mit vielen Unterarten
  • Efeu, Hedera helix
  • Fensterblatt, Monstera deliciosa
  • Gummibaum, Ficus elastica
  • Hibiskus, Hibiscus syriacus mit verschiedenen Farben
  • Jasmin, Jasminum
  • Kakteen, Cactaceae
  • Küchenkräuter, z.B. Basilikum, Estragon, Majoran, Minze, Petersilie, Rosmarin, Thymian
  • Lorbeer, Laurus
  • Luftwurzler, Tillandsia
  • Oleander, Nerium oleander
  • Olivenbäumchen, Olea europaea
  • Passionsblume, Passiflora, mit vielen Arten wie z.B. incarnata, caerulea, alata
  • Tomaten, Solanum lycopersicum, mit vielen Arten
  • Yucca, Palmlilie
  • Zitronenbäumchen, Citrus limon

Grün als urbaner Faktor

URBAN GARDENING, AGRITECTURE, VERTIKALE GÄRTEN

Neben den Schloss-, Volksparks, wissenschaftlich-botanischen und privaten Gärten sind in den letzten Jahren neue Formen entstanden, wie zum Bespiel urban farming, urban gardening, guerilla gardening, Agritecture, aber auch interkulturelle Gärten und Nachbarschaftsgärten – vielfach auch mit selbstgebauten verglasten hölzernen Raumstrukturen. Diese Initiativen und Kooperativen reagieren auf die zunehmende urbane Verdichtung mit Grün in der Stadt. Begriff und Bewegung des guerilla gardening stammen ursprünglich aus London und New York als Protest gegen Versiegelung, Luftverschmutzung in Kombination mit Interventionen in den öffentlichen Raum als ziviler Ungehorsam.

Als nachhaltige Ökogärten finden sie sich auf ungenutzten Flächen, an Brandwänden, auf Brachen, auf Dächern und auf Verkehrsinseln. Entstanden sind partizipative Formen wie z. B. auf einem ehemaligen Parkplatz der Phoenix Garden in Soho, London. Dessen Gemeinschaftshaus mit einer Fenstertüren-Front, die sich vollständig in den Garten öffnet, wurde von Office Sian entworfen und sogar mit dem Preis Camden Design Award ausgezeichnet. Beispiele in Berlin sind z. B. die Prinzessinnengärten in Kreuzberg und das Himmelbeet in Wedding.

Einige werden als sogenannte Pops (privately-owned public spaces) von den Eigentümern nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich gepflegt, wie z. B. Firmengärten oft an Fassaden bzw. Fassadenzwischenschichten, in Eingangsbereichen und in Atrien. Sky Garden können so als gemeinschaftlicher bis halböffentlicher Bereich zugänglich sein. Das oberste ehemalige Parkdeck einer Shopping Mall in Neukölln wurde zu einem grünen Kulturdachgarten mit Cafe, Bar und Konzertprogramm.

Aktuell wird der Bereich neben 550 Madison, Philip Johnsons und John Burgees postmodernem Chippendale-Hochhaus von 1984,in New York, vom Architekturbüro Snøhetta zu einem öffentlich zugänglichen nachhaltigen Garten mit gläserner Überdachung revitalisiert.

Vorbilder für die Verknüpfung von Architektur und nachhaltigem Umgang mit Vegetation sind unter anderem:

  • zahlreiche murs végétaux, vertikale Pflanzenwände von Patrick Blanc
  • der Pavillon der Niederlande auf der Expo 2000 in Hannover, MVRDV, mit einem “Baumgeschoss”
  • das Vertical Garden House von Ryue Nishizawa in Tokio, 2011,
  • der Norwegian Wild Reindeer Pavillion in Hjerkinn/Dovre von Snohetta, 2011
  • oder das Badaevskiy Brewery Projekt von Herzog & de Meuron in Moskau mit einem unter einem Stelzenhaus integrierten Park und privaten Gärten.

Veranda

ÜBERDACHTER UND VERGLASTER VORBAU IM STRASSENSEITIGEN EINGANGSBEREICH

Eine Veranda ist ein überdachter Vorbau, der mit den Wintergärten verwandt ist. Eine Skelettkonstruktion wird – manchmal auch nur temporär – mit Glas ausgefacht oder umhüllt, um vor Wind und Niederschlag zu schützen. Der Boden kann dabei ebenerdig, aber auch eine aufgeständerte Terrasse sein, die über Stufen betreten wird.

Im Gegensatz zu einem Wintergarten sind Veranden straßenseitig mit dem Eingangsbereich verknüpft. Sie sind damit transparente Übergangsbereiche zwischen der öffentlichen Straße und den geschlosseneren bzw. privaten Räumen innerhalb eines Gebäudes. Für derartige halböffentliche Volumina mit nahezu ungehindertem Zugang vom Bürgersteig bieten sich als Nutzungen Gastronomie und Einzelhandel an.

Das Wort Veranda hat portugiesische und indische Wurzeln und lässt sich bis in die Renaissance zurückverfolgen. In den USA und in Australien wird die Bezeichnung Porch verwendet. Typologisch ähnlich sind Pergola, Laubengang, Altan und Loggia.

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FAQ – Die wichtigsten Fragen im Überblick

Floatglas satiniert. Besonders für dekorative und hochwertige Anwendungen eignet sich dieses Glas hervorragend. Es liegt auf der Hand, dass satiniertes Glas weniger Licht durchlässte als eine Klarglasscheibe und damit undurchsichtig wirkt. Dahinter liegende Objekte werden nur schematisch wargenommen.
Isolator-Materialien wie Glas sind meist transparent, da ihre Bandlücke größer als die Photonenenergie für sichtbares Licht ist. Diese Photonen können daher nicht durch Valenzelektronen absorbiert werden. Bei Milchglas wird das Licht durch eine raue Oberfläche oder durch Teilchen im Material gestreut.
Bis heute können Forscher nicht genau sagen, ob die Glasherstellung in Mesopotamien, Ägypten oder an der Levante-Küste seinen Ursprung hat. Die ersten vom Menschen produzierten Glasobjekte sind aus dem Jahr 3500 vor Christus. Die Glasperlen fanden Archäologen in Ägypten und dem östlichen Teil Mesopotamiens.

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